Seckmauern
02.06.2012

„Eine Gefahr fürs Gehirn“
Tetra-Funk: Strahlungsfelder laut Schorpp gefährlich

Foto - Dr. Volker Schorpp
Dr. Volker Schorpp

Der promovierte Physiker Volker Schorpp hält gesetzlich garantierte strahlungsfreie Zonen für immens wichtig. Nicht nur als Zufluchtsorte für Menschen, sondern auch im Sinne der Wissenschaft, denn ein Erforschen der natürlichen Elektromagnetfelder sei kaum noch möglich.

Es komme nicht auf die Strahlungsstärke an, sondern auf das Strahlungsfeld, in dem sich unterschiedlichste Wellen treffen. Bereits gering veränderte Strahlungseinflüsse beeinträchtigten die Zellteilung. Gefährlich könne die Vielzahl der ineinandergreifenden Felder sein – vom W-Lan bis zum Handy. Bisher seien diese auch noch nicht wirklich erforscht.

Schorpp warnte, dass sich Mobilfunkstrahlung bis zum 18. Lebensjahr auf die Entwicklung des Gehirns auswirken könne. Es könne das Ausbilden der Synapsen beeinträchtigen. Er vermutet auch einen Zusammenhang zwischen der zunehmenden Verbreitung des Mobilfunks und dem öfter auftretenden Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit Hyperaktivität (ADHS). »Rettung braucht ihren Funk, aber so umweltverträglich wie möglich gestaltet«, sagte Schorpp. »Die Politik sollte sich nicht so von der Industrie veräppeln lassen.«

Tetra-Funk sei aufgrund der permanenten Strahlung insbesondere im Schlaf gefährlich, da das Tagesbewusstsein nicht mehr die Gehirnströme lenkt und äußeren Einflüssen somit freien Lauf lässt. Bereits 1950 seien Mutationen aufgrund elektromagnetischer Felder festgestellt worden. In Tierversuchen wurden Angriffe auf die »Blut-Hirn-Schranke« festgestellt, was eine Vergiftung des Gehirns zur Folge habe.
Quelle: Seckmauern

 

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